| Unser Wort „Krise“ kommt aus dem Griechischen (krisis, krinein) und bedeutet: Entscheidung, entscheidende Wendung. Für die Kirche, ihre Mitglieder und alle, die eine tiefe Sehnsucht nach der Feier der Gottesdienste und den Empfang der Heiligen Kommunion haben, bedeutet die Anordnung, Gottesdienste nicht zu besuchen, ein harter Einschnitt. Gerade die Feier der Eucharistie wird als Höhepunkt des christlichen Lebens gesehen. Für eine nicht absehbare Zeit ist diese Form, den Glauben in der Gemeinschaft zu leben, nicht auszuüben. Kardinal Reinhard Marx spricht in der Presseerklärung vom 13. März von der Tradition der „geistlichen Kommunion“. Die geistliche Kommunion können wir empfangen, wenn wir eine entscheidende Wendung (siehe Anfang des Artikels) in unserem Glauben vollziehen und denken und sagen:
„Die reale Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie ist sicher und für immer und in Ewigkeit zugesagt. Wir können uns dem liebevollen Blick Jesu auch im Schauen auf das Kreuz zu Hause aussetzen. Emmanuel, Gott mit uns, ist gegenwärtig, er begleitet uns, stützt uns und lässt uns seine Nähe spüren.
Pfarrvikar Studzienny-Flir und ich werden zu den Gottesdienstzeiten wie in der Ordnung angegeben (außer Samstag Abend und Sonntag Abend) in privater Form (ohne Öffentlichkeit und bei verschlossenen Kirchen) Eucharistie feiern. Wenden Sie sich bitte Ihren eigenen geistigen und geistlichen Fähigkeiten zu und feiern von zu Hause mit! In den Kirchen liegt ein Gebet auf, das geeignet ist, vor dem Allerheiligsten gebetet zu werden. Das Allerheiligste wird auch in Rosenkranzkönigin ausgesetzt. Auf der Homepage unseres Pfarrverbandes (www.pfarrverband-neubiberg-waldperlach.de) Finden Sie dieses Gebet und andere Impulse und Informationen ebenfalls.
Bezüglich der Feier der Kar- und Osterliturgie haben Sie bitte noch Geduld – nächste Woche werden entsprechende Empfehlungen vom Erzbischöflichen Ordinariat kommen.
Im Gebet miteinander verbunden und mit vielen Grüßen Ihr Pfarrer Stefan Füger |



