| Schola Psalmengesang gibt es seit altbiblischen Zeiten, also seit weit über 2000 Jahren. Die Schola, welche dieses Erbe pflegt, existiert noch nicht so lange, hat aber nach wie vor Freude an diesen Gesängen und versucht, diese Art der Kirchenmusik lebendig zu erhalten. So wäre es schön, wenn Sie vielleicht auch bei dieser besonderen Form der Traditionspflege mitmachen würden. Der Schola-Gesang, welcher nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil für einige Jahrzehnte eine neue Blüteperiode durchlebte, weil nun die Psalmen in der jeweiligen Landessprache gesungen werden konnten, mag auf den ersten Blick (aber nur auf den ersten) vielleicht nicht so attraktiv erscheinen wie manches, was wir heute aus der Medienwelt gewohnt sind. In letzter Konsequenz aber handelt es sich um eine Musikform, welche uns das Wort der Schrift auf anschauliche Art vermittelt und die einen stark meditativen Zug aufweist, was gerade in unserer Zeit oftmals als wohltuend wahrgenommen wird. Die Schola trifft sich ungefähr einmal im Monat zu einer abendlichen Probe sowie zu einem am jeweils kommenden Wochenende folgenden Gottesdienst, welcher musikalisch umrahmt wird. Die Atmosphäre ist entspannt, und es ist jeder willkommen. Argumente wie "nicht schöne Stimme" oder "kann nicht singen" bzw. "kann die Noten nicht lesen" sind von der Diskussion ebenso ausgeschlossen wie etwa das Argument des klavierspielenden Kindes "konnte nicht üben, weil der Hund die Noten gefressen hat"; denn um all das (schöne Stimme etc.) geht es nicht, sondern um einen Form des Miteinander, welche auch neue Mitglieder in kurzer Zeit musikalisch - und sozial, man denke etwa an das jährliche Starkbierfest - einbinden kann. Bei Interesse - aber auch gerne sonst - wenden Sie sich bitte an Joachim Knoche, Tel: 60 51 25, E-Mail: JoachimPKnoche@aol.com |



