| Freizeitwochenende 22. bis 24. Juni 2001 ![]() ![]() In der Firmvorbereitung stellte sich heraus, dass wir dieses Jahr einen "guten Jahrgang" haben sollten. Viele Jugendliche haben offen und frei mit den Firmgruppenleitern (zu einem großen Teil selbst Jugendliche) über Glaube, Kirche, Leben und Firmung diskutiert. Deshalb entschlossen wir uns, für diesen Jahrgang und für alle Jugendlichen, die im gleichen Alter waren, ein Freizeit-Wochenende zu organisieren. Erst einmal hatten wir auch dieses Jahr wieder mit der Teilnehmerzahl zu kämpfen. Zwei Tage vor Anmeldeschluß hatte sich immer noch niemand angemeldet. Ein alarmierendes Zeichen! Wir machten noch einmal Werbung, verlängerten den Anmeldeschluß, riefen alle Firmlinge noch einmal an: Schließlich hatten wir 8 Teilnehmer, wovon leider einer krank wurde und deshalb nicht mitfahren konnte. Zu den vorgesehenen Betreuern stießen dann noch einige mehr dazu, so dass wir uns als flotter 16er-Haufen am Freitag vom Pfarrheim aus auf den Weg machten. Unser Weg führte uns nach Kirchbirg/Tirol zwischen Wörgl und Kitzbühel. In einem großen Haus mit vielen Gemeinschaftsräumen, u.a. auch einem Tischtennisraum, bezogen wir in 2er, 3er oder 4er Grüppchen unsere Zimmer und widmeten uns sogleich auch dem Abendessen: Spaghetti mit Tomaten- oder Käse-Sahne-Soße (natürlich selbstgemacht) Nach dem Abspülen fingen wir mit einem Bractiongame an (unser allseitsgeliebtes Chaosspiel mit Aktionen). Da wurde dann durchs Haus gefetzt immer auf der Suche nach einem Zettel und ab und zu hatte man dann auch den richtigen entdeckt, rief die Teamkollegen zusammen und eilte behenden Fusses zum Spielleiter, um dort z.B. 20 Situps zu machen, jemanden die Treppe hochzutragen, ein Schwein blind zu malen, jemanden einen Liebesantrag zu stellen oder im Kopfstand noch ein wenig Gurkensalat zu essen. Nach verschiedenen kleineren Spielen (Uno, Schafkopfen u.ä.) gingen wir zu Bett. Nach anfänglichen Aufstehproblemen und ausreichendem Frühstück, stand das nächste Spiel auf dem Plan: Jeder bekam 14 ÖS (ca. 2 DM), um sich ein Mittagessen selbst zu organisieren. Dazu gingen wir alle in die Stadt und in den Supermarkt. Rausgekommen ist dann bei unseren Teilnehmern außer Spaghetti mit Tomatensoße (wie langweilig, die gab's ja schon am Abend vorher), Chili con Carne mit Reis, Nudelsalat oder Schinkennudeln. Bevor wir uns beim Schwimmen vergnügten, machten wir noch eine ausgiebige Mittags- und Verschnaufpause und gingen dann nicht ohne die Kirche vorher auszulassen, in ein Freibad mit 2 Rutschen, einem Springwassertrampolin und vielen Kaulquappen. Zum Abendessen beschlossen wir Käsespätzle zu machen. Wie das geht? Ja, das fragten wir uns auch schon bei dem Vortreffen, doch es war ganz einfach: Mehl, Eier, Salz, warmes Wasser. Und schon waren die emsigen Köchinnen und Köche über der Spätzlereibe. Mir haben noch nie Spätzle so gut geschmeckt und ich nehme, dass es den anderen ähnlich ging.Natürlich war auch danach wieder was geboten. Mit einer Musikrallye legten wir los. "Verdammt, ich kenne das Lied, aber mir fällt der Titel und der Interpret nicht mehr ein." So wird es wohl einigen gegangen sein, während uns die Jury Musikausschnitte von Lieder von Michael Jackson, R.E.M., Dido, Madonna, Emmy Bunton u.v.m. vorspielte. Nach hartem Kampf standen dann die Gewinner fest und einige sprachen schon von Schiebung, weil das Wissen der Gewinnergruppe dermaßen enorm und vielseitig war, dass sie vielleicht doch vorher schon die Jury ein wenig bestochen haben (vielleicht war es aber genau derselben Musikgeschmack, den auch die Jury bevorzugte). Damit wir dann alle noch gut einschlafen, gab's um Mitternacht unsere Keller-Geisterbahn. Mit Gruselgeschichte ging's los und jeder mußte dann einzeln in den Keller gehen und dort die Eigentlich war's viel zu schnell vorbei und allen Spaß gemacht's hat's sicherlich auch - das Freizeitwochenende 2001. Wann ist das nächste? |

































