Das Bild des Glaubens Thomas begegnet dem Auferstandenen
Das Bild über dem Tabernakel zeigt den Auferstandenen Christus im Kreis der Apostel (gemalt vom Neubiberger Künstler Josef Kneuttinger 1983). Diesmal ist Thomas auch dabei; er hatte es nicht geglaubt, dass Jesus der Gekreuzigte lebt. Als Beweis hatte er gefordert, sein Finger in die Wunden legen zu können. Der Auferstandene zeigt seine Wunden und Thomas kann nur noch überwältigt und erschüttert in die Knie gehen und stammeln ?Mein Herr und mein Gott.? Dieses sein Glaubenszeugnis ist für uns sehr wichtig und kann unsern Glauben stärken in all den Zweifeln, die der moderne Mensch hat. ?Selig, die nicht sehen und doch glauben? ? sagt Jesus der Auferstandene. Die entscheidenden Dinge des Lebens können wir tatsächlich nicht sehen, nicht messen und riechen: Liebe, Geborgenheit, Vergebung usw. Deswegen wird niemand sagen, das alles gibt es nicht. Für diese Wirklichkeiten setzen wir Zeichen, Symbole. Erst recht können wir Gott nicht sehen ? aber für seine Liebe hat uns Christus Zeichen gegeben, die unserer Kirche das Aussehen geben:
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